Aller au contenu principal
LOKDOS
Kostenlos starten
Zurück zum Blog
/6 Min.

Welche Dokumente für ein Mietdossier in der Schweiz verlangen

Vollständige Liste der Nachweise für Mietbewerber in der Schweiz: obligatorische und optionale Dokumente, DSG-Regeln.

Ein vollständiges Bewerbungsdossier zusammenzustellen ist ein entscheidender Schritt für jeden Eigentümer oder jede Verwaltung in der Schweiz. Aber welche Dokumente darf man rechtlich verlangen? Welche sind wirklich nützlich? Dieser Leitfaden gibt einen Überblick über die Standard-Nachweise des Schweizer Mietmarktes.

Welche Dokumente sind für ein Schweizer Mietdossier obligatorisch?

Die fünf Standarddokumente sind: Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass), Lohnabrechnungen der letzten 3 Monate, Betreibungsregisterauszug (weniger als 3 Monate alt), Arbeitsvertrag oder Arbeitgeberbestätigung und Haftpflichtversicherungsnachweis.

Diese Dokumente ermöglichen dem Eigentümer, die Identität des Kandidaten, seine finanzielle Leistungsfähigkeit und Bonität zu überprüfen. Der Betreibungsregisterauszug ist spezifisch für die Schweiz: Er beweist die Schuldenfreiheit. Er wird beim Betreibungsamt des Wohnsitzes bestellt, online oder am Schalter. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 3 bis 5 Werktage.

Welche Dokumente sind optional aber empfohlen?

Die häufigsten optionalen Dokumente sind: Referenz des aktuellen Vermieters, Bescheinigung über keine laufenden Betreibungen, Aufenthaltsbewilligung (für Ausländer) und Motivationsschreiben.

Die Referenz des aktuellen Vermieters ermöglicht die Überprüfung des Mieterverhaltens: pünktliche Zahlung, Zustand der Wohnung, Einhaltung der Hausordnung. Die Aufenthaltsbewilligung (B, C, L usw.) ist für ausländische Kandidaten relevant, da sie die Dauer der Aufenthaltsgenehmigung angibt.

Darf man jedes beliebige Dokument verlangen?

Nein. Das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) verlangt, nur die für die Mietentscheidung notwendigen Daten zu erheben. Medizinische Daten, vollständige Kontoauszüge und politische oder religiöse Meinungen sind verboten.

Das Verhältnismässigkeitsprinzip gilt: Jedes angeforderte Dokument muss einen direkten Bezug zur Fähigkeit des Kandidaten haben, den Mietvertrag einzuhalten. Seit September 2023 verschärft das neue DSG (nDSG) die Sanktionen bei übermässiger Datenerhebung.

Wie überprüft man die Echtheit der Dokumente?

Überprüfen Sie die Kohärenz zwischen den Dokumenten: Der Name auf dem Ausweis muss mit den Lohnabrechnungen und dem Arbeitsvertrag übereinstimmen. Der Betreibungsauszug muss aktuell sein (weniger als 3 Monate) und vom zuständigen Amt ausgestellt.

Dokumentenfälschungen kommen vor, sind in der Schweiz aber selten. Warnsignale: Lohnabrechnungen ohne Firmenbriefkopf, inkohärente Beträge zwischen deklariertem Gehalt und Arbeitgeberbescheinigung, Betreibungsauszug aus einem anderen Kanton als dem deklarierten Wohnsitz.

Papierformat oder digital?

Das digitale Format (PDF, Scan, Foto) ist mittlerweile der Standard. Es beschleunigt die Bearbeitung, erleichtert die Archivierung und ermöglicht den Vergleich zwischen Kandidaten.

Die meisten Kandidaten senden ihre Dokumente per E-Mail oder über ein Portal. Das Problem: Die Formate sind heterogen (PDF, JPEG, WhatsApp-Screenshots) und die Dokumente kommen ungeordnet an. Ein strukturiertes Formular wie das von Lokdos standardisiert die Erfassung.

Wie automatisiert man die Dokumentensammlung?

Lokdos generiert ein strukturiertes Kandidatenformular, in dem jedes Dokument einzeln angefordert wird. Der Kandidat lädt seine Unterlagen in 4 Schritten hoch, und der Eigentümer erhält ein vollständiges Dossier mit Vollständigkeits-Score.

Das automatische Erinnerungssystem von Lokdos sendet Mahnungen an Kandidaten mit unvollständigem Dossier. Der Eigentümer muss nicht mehr jeden Kandidaten manuell per E-Mail erinnern. Der Starter-Plan ist kostenlos für ein aktives Inserat.

Bereit, Ihre Bewerbungen zu automatisieren?